Heizen und Kühlen in einem – nicht nur in die Luft
Die günstigste Wärmepumpe, Klimaanlage und Impulsheizung in einem Gerät

Ein Hybrid-Heizsystem kombiniert zwei unterschiedliche Energiequellen – in der Regel handelt es sich dabei um eine elektrische Wärmepumpe in Kombination mit einem Gas-, Öl- oder Biomassekessel.
Eine intelligente Steuereinheit schaltet automatisch zwischen diesen beiden Quellen um, je nach Außenwetterbedingungen, Betriebskosten und Energieeffizienz,
um den Wohnkomfort zu optimieren.
So funktioniert es
- Primäre Wärmepumpe: Sie wird bei mildem Wetter (im Frühjahr und Herbst) eingesetzt, um Wärme aus der Luft zu gewinnen, da sie weniger Strom verbraucht und kostengünstiger ist.
- Reserveheizkessel: Er übernimmt den Betrieb an Frosttagen oder in Zeiten erhöhten Verbrauchs, wenn die Wärmepumpe an Effizienz verliert.
- Intelligente Steuerung: Sie überwacht Energiepreise und Temperaturen in Echtzeit, um die kostengünstigste oder umweltfreundlichste Brennstoffalternative auszuwählen.

Erläuterung
Milder Winter (über 2 °C bis 5 °C): Es läuft ausschließlich die Wärmepumpe, die dann besonders effizient und kostengünstig arbeitet.
Bivalenzpunkt (ca. 0 °C): Das System schaltet beide Quellen gleichzeitig ein. Die Wärmepumpe erwärmt das Wasser vor, und der Heizkessel heizt es auf die gewünschte Temperatur auf.
Starker Frost (unter -5 °C): Die Wärmepumpe verliert an Effizienz. Das System schaltet sie aus, und die Heizung wird vollständig vom Brennwertkessel übernommen, der problemlos eine hohe Wassertemperatur liefert.
Die wichtigsten Vorteile
- Geringere Energiekosten: Nutzt stets die sparsamste Brennstoffquelle.
- Hohe Zuverlässigkeit: Bietet eine integrierte Ausweichlösung für den Fall, dass die Außentemperaturen für den Betrieb einer eigenständigen Wärmepumpe zu niedrig sind.
- Einfache Nachrüstung: Es eignet sich für ältere Häuser mit vorhandenen Heizkörpern, ohne dass eine vollständige Modernisierung der Dämmung erforderlich ist.
- Geringere Emissionen: Es reduziert die CO₂-Emissionen, indem es vorwiegend Strom aus erneuerbaren Energiequellen nutzt.
- Klimaanlage in einem Gerät: Möglichkeit, die Kühlfunktion für Fußbodenheizungen sowie für Heiz- und Kühlkörper in einem zu nutzen, die an der Decke oder an der Wand angebracht werden können

Professionelle Energieaudit für Gebäude
Interaktiver Rechner zur Abschätzung der Wärmeverluste eines Einfamilienhauses und zur Berechnung der erforderlichen Leistung einer Wärmepumpe gemäß STN EN 12831.
Das Wesen der beiden ausgewählten Quellen
Diese Anlage verbindet die niedrigen Betriebskosten einer Wärmepumpe mit der Einfachheit und dem schnellen Anlaufen der elektrischen Zusatzheizung an kalten Tagen.

Hauptquelle – ein fortschrittlicher Regler, der eine herkömmliche Außenklimaanlage (Luft-Luft) in eine vollwertige, äußerst energieeffiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe verwandelt. Er sorgt während des größten Teils der Saison für eine kostengünstige Grundheizung mit einem hohen Leistungskoeffizienten (COP).
Zusatzquelle –ÖKO-THEGER, ein patentiertes elektrisches Heizgerät mit geringer Leistungsaufnahme (2 kW / Stromaufnahme unter 10 A) und sofortiger Wärmeübertragung ins Wasser. Es dient als bivalente (ergänzende) Quelle, wenn die Leistung der Klimaanlage bei extremem Frost abfällt.
Funktionsweise eines Hybridsystems
Das System arbeitet automatisch in zwei Betriebsarten auf der Grundlage des sogenannten bivalenten Punktes (z. B. Außentemperatur -5 °C)
Monovalenter Betrieb (milde Kälte): Es läuft ausschließlich die Außeneinheit. Die Leistung des Kompressors wird je nach Bedarf des Hauses geregelt und erwärmt das Wasser für die Fußbodenheizung oder die Heizkörper bei minimalem Stromverbrauch.
Bivalenter Betrieb (extreme Kälte): Wenn die Außentemperatur stark sinkt und die Effizienz der Wärmepumpe nachlässt, schaltet die Steuerung den Ausgang für die Zusatzheizung ein. Der ÖKO-THEGER wird in Betrieb genommen, um die Temperatur des Heizwassers schnell auf das gewünschte Niveau zu bringen, ohne das Stromnetz zu überlasten.
Heiz- und Kühlsystem mit Wärmepumpe
Hochtemperaturkonfiguration für Heizkörper und Strahlungsheizsysteme mit Schutz der Wärmepumpe durch einen Magnetfilter.
Technisches System zur Warmwasserbereitung
Prioritäre Umschaltung der Trinkwassererwärmung über ein Dreiwegeventil und einen Booster.
Die wichtigsten Vorteile dieser Kombination
Hervorragende Einsparungen: Über 80 % der Heizperiode werden durch die kostengünstige Wärmepumpe abgedeckt. Die elektrische Impulsheizung über ÖKO-THEGER schaltet sich nur in Spitzenzeiten ein.
Geringe Anforderungen an den Schutzschalter: Ein ÖKO-THEGER-Einheit benötigt lediglich einen 10-A-Schutzschalter, was einen enormen Vorteil gegenüber herkömmlichen 9-kW-Elektrokesseln darstellt, die oft eine Aufstockung des Hauptschutzschalters des Hauses auf 25 A und mehr erfordern.
Einfache Integration: Der Regler verfügt über direkt in die Software integrierte Funktionen zum Zuschalten der bivalenten Heizquelle bei Leistungsengpässen oder Frost.
Notfallversorgung und Sicherheit: Sollte die Außeneinheit der Klimaanlage ausfallen oder gewartet werden müssen, kann der ÖKO-THEGER das Haus im Notfall warm halten (abhängig von den Wärmeverlusten und der Wohnfläche).
Was ist bei der Installation zu beachten?
Hydraulischer Anschluss: Beide Quellen müssen so angeschlossen werden, dass ein ausreichender Wasserdurchfluss sowohl durch den Plattenwärmetauscher als auch durch das ÖKO-THEGER-Gerät gewährleistet ist. Empfohlen wird ein Reihenanschluss (ÖKO-THEGER hinter dem Wärmetauscher als Nachheizung) oder ein Parallelanschluss über einen Ringkanal bzw. einen Speicher.
Flächenauslegung: Beachten Sie, dass ein ÖKO-THEGER-Einheit mit einer Leistung von 2 kW eine Fläche von ca. 40–60 m² beheizen kann. Wenn Sie ein größeres Haus haben und das System bei Frost allein dafür sorgen soll, müssen zwei oder mehr ÖKO-THEGER Einheiten in Reihe geschaltet werden.
Das System arbeitet automatisch in zwei Betriebsarten auf der Grundlage des sogenannten bivalenten Punktes (z. B. Außentemperatur -5 °C)
Monovalenter Betrieb (milde Kälte): Es läuft ausschließlich die Außeneinheit. Die Leistung des Kompressors wird je nach Bedarf des Hauses moduliert und erwärmt das Wasser für die Fußbodenheizung oder die Heizkörper bei minimalem Stromverbrauch.
Bivalenter Betrieb (extreme Kälte): Wenn die Außentemperatur stark sinkt und die Effizienz der Wärmepumpe nachlässt, schaltet die Steuerung den Ausgang für die Zusatzheizung ein. Das ÖKO-THEGER wird in Betrieb genommen, um die Temperatur des Heizwassers schnell auf das gewünschte Niveau zu bringen, ohne das Stromnetz zu überlasten.
Technische Daten des Außengeräts / Monoblock
Allgemeine Spezifikationen der Baureihe (alle Modelle)
Kältemitteltyp: R32 (umweltfreundlich)
Kompressortyp: DC-Inverter-Rotationskompressor (G10-Technologie)
Expansionsvorrichtung: Elektronisches Expansionsventil (EEV)
Betriebsbereich (Kühlen): -15 °C bis +43 °C
Betriebsbereich (Heizen): -25 °C bis +24 °C
Stromversorgung: 220–240 V / 1-phasig / 50 Hz (in der Regel über das Außengerät)
Serienausstattung: Bodenwanneheizung (beheiztes Gehäuse) zur Verhinderung von Eisbildung, intelligente Abtauung und korrosionsschützende Blue-Fin-Beschichtung am Wärmetauscher.
Modellspezifische Angaben
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Parameter 2,7 kW (9k BTU) 3,5 kW (12k BTU) 5,3 kW (18k BTU) 7,1 kW (24k BTU) Modell Außeneinheit GWH09AFC-O GWH12AFC-O GWH18ACDXF-O GWH24AFE-O Kühlleistung (Nom.) 2,70 kW 3,51 kW 5,30 kW 7,10 kW Heizleistung (Nom.) 3,00 kW 3,81 kW 5,57 kW 7,80 kW SEER / SCOP 7,5 / 4,2 7,1 / 4,1 7,6 / 4,3 7,0 / 4,2 Energieklasse (K/H) A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ Leistungsaufnahme (K) 0,69 kW 0,96 kW 1,39 kW 2,03 kW Leistungsaufnahme (H) 0,70 kW 0,95 kW 1,34 kW 2,00 kW Nennstrom (K/H) 6,0 / 6,2 A 6,2 / 6,9 A 11,5 / 12,5 A 13,0 / 13,5 A Schalldruckpegel 50 dB(A) 52 dB(A) 57 dB(A) 59 dB(A)
Abmessungen und Einbaumaße
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Parameter 2,7 kW / 3,5 kW 5,3 kW (18k) 7,1 kW (24k) Maße (B×H×T) 732 × 550 × 330 mm 958 × 660 × 402 mm 958 × 660 × 402 mm Gewicht (Netto) ca. 25,0 – 28,0 kg 40,5 kg 45,0 kg Rohranschluss (Fl.) 1/4" (6,35 mm) 1/4" (6,35 mm) 1/4" (6,35 mm) Rohranschluss (Gas) 3/8" (9,52 mm) 1/2" (12,7 mm) 5/8" (15,9 mm) Max. Leitungslänge 15 m 25 m 25 m Max. Höhenunterschied 10 m 10 m 10 m Werksfüllung R32 0,55 – 0,60 kg 0,95 kg 1,30 kg Vorgefüllt bis 5 m 5 m 5 m Nachfüllmenge 16 – 20 g/m 20 g/m 40 g/m
Fortgeschrittene technische Funktionen
G10 Inverter Technologie: Erlaubt dem Kompressor den Betrieb bei extrem niedrigen Frequenzen (bis zu 1 Hz). Dies sorgt für eine konstante Temperatur ohne ständiges Ein- und Ausschalten und spart bis zu 40% Energie.
Niedrigtemperatur-Heizen: Das Gerät ist als Wärmepumpe optimiert. Durch die integrierte elektrische Heizung in der Bodenwanne des Außengeräts wird sichergestellt, dass Kondenswasser auch bei -25°C nicht gefriert und das Gerät sicher abtaut.
Blue Fin Beschichtung: Die Lamellen des Wärmetauschers sind mit einer speziellen Epoxidharzschicht überzogen, die den Schutz vor salzhaltiger Luft, Regen und anderen korrosiven Elementen massiv erhöht.
Autorestart: Nach einem Stromausfall startet das Gerät automatisch mit den letzten Einstellungen.
Selbstdiagnose: Das System überwacht ständig kritische Parameter (Spannung, Druck, Temperatur) und zeigt im Fehlerfall einen Code am Innengerät an, was die Wartung des Außengeräts erheblich vereinfacht.
Hydraulischer Anschluss
Allgemeine Spezifikationen der Baureihe (alle Modelle)

Das Anschlussdiagramm des Plattenwärmetauschers an das Heizsystem ist oben abgebildet. Der Kältemittelanschluss des Außengeräts an den Plattenwärmetauscher erfolgt analog zum Anschluss einer herkömmlichen Klimaanlage. Je nach Leistung des Außengeräts wird ein isoliertes Kühlrohr aus Kupfer mit den Abmessungen 1/4" + 3/8" (oder 1/2" oder 5/8") ausgewählt.
SWEP B26FH
SWEP B26FH

Bitte beachten Sie , dass der Plattenwärmetauscher so positioniert werden muss, dass der Pfeil auf dem Wärmetauscher nach oben zeigt. Das bedeutet, dass sich bei Blick von vorne die Kältemittelauslässe links befinden (Gas oben, Flüssigkeit unten) und die Anschlüsse für das Heizsystem rechts. Dadurch wird sichergestellt, dass das gasförmige Kältemittel, das oben in den Wärmetauscher eintritt und dort kondensiert, anschließend als Flüssigkeit durch ein 1/4"-Rohr unten austritt. Der obere rechte Auslass ist der Auslass für das erwärmte Heizwasser, der untere rechte Auslass der Einlass für das Heizwasser in den Wärmetauscher.
Es empfiehlt sich, die Umwälzpumpe R3 an den Einlass des Wärmetauschers anzuschließen. Bei Plattenwärmetauschern ist es ratsam, vor dem Einlass einen geeigneten Filter zur Schmutzabscheidung einzubauen. Plattenwärmetauscher haben sehr enge Kanäle und neigen daher zu Verstopfungen durch Schmutz.
Wir empfehlen, den Durchflussmesser am Eingang des Wärmetauschers anzuschließen, entweder als Durchflusssensor I1 (z. B. Typ YF-B10), der den Wasserdurchfluss präzise misst und anhand dessen die Ausgangsleistung und der COP berechnet werden können, oder als Durchflussschalter S1 (z. B. Regulus FP214-2), der bei einem voreingestellten Durchflusswert einschaltet. Der Durchflusssensor ist zudem ein äußerst wichtiges Schutzelement des gesamten Systems. Er stellt sicher, dass im Heizkreislauf jederzeit Wasser durchströmt wird. Andernfalls könnte es beim Abtauen des Außengeräts passieren, dass Kühlmittel mit Temperaturen von bis zu -20 °C in den Wärmetauscher gelangt und der Durchfluss unterbrochen wird (z. B. durch einen Pumpenausfall). Das Heizwasser gefriert dann, was den Plattenwärmetauscher beschädigen und zu einem Totalausfall des gesamten Systems, einschließlich des Außengeräts, führen kann.
Das 3-Wege-Kühlventil R5 ist an den Ausgang des Plattenwärmetauschers angeschlossen. Dieses Ventil ist optional. Wenn die Kühlung nicht umgeschaltet werden muss, z. B. auf Deckenkühlung, ist der Anschluss dieses Ventils nicht erforderlich. Die Kühlung kann weiterhin als Bodenkühlung genutzt werden.
Die elektrische Heizung R2 ist an den Ausgang des Plattenwärmetauschers oder nach dem 3-Wege-Kühlventil R5 angeschlossen. Sie kann die Außeneinheit der Klimaanlage bei extremen Frösten unterstützen, wenn deren Leistung nicht ausreicht, um das Gebäude zu heizen. Die Heizung kann auch zur Warmwasserbereitung verwendet werden, falls der Warmwasserboiler keine separate Heizschlange besitzt.
Das 3-Wege-Ventil für die Warmwasserbereitung (R4) ist zwischen der elektrischen Nachheizung (falls vorhanden) und dem Heizungseingang angeschlossen. Es schaltet zwischen Warmwasserbereitung und Gebäudeheizung um. In diesem Fall ist ein indirekt beheizter Kessel mit möglichst großem Wärmetauscher erforderlich. Ein kleinerer Wärmetauscher führt zu einer geringeren erreichbaren Warmwassertemperatur. Es empfiehlt sich, den Kessel zusätzlich mit einer elektrischen Nachheizung auszustatten, falls die Klimaanlage nicht ausreicht, um das Wasser auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen.
Anschluss eines Plattenwärmetauschers zur Vorwärmung an eine bestehende elektrische Heizung
Die Heizung mit Klimaanlage kann auch an das bestehende Heizsystem mit einem Elektroboiler angeschlossen werden. Dazu werden ein Plattenwärmetauscher und ein Durchflusssensor vor dem Elektroboiler angeschlossen.
Das System kann dann elektrisch so angeschlossen werden, dass der ursprüngliche Elektroboiler nicht beeinträchtigt wird und der Plattenwärmetauscher ihn lediglich vorwärmt. Das vorhandene Wohnungsthermostat (falls vorhanden) bleibt im System funktionsfähig. Am Elektroboiler wird eine niedrigere Temperatur (idealerweise die niedrigstmögliche) eingestellt als die gewünschte Heizwassertemperatur, die am Regler eingestellt wird. Das System funktioniert dann so: Sobald das Raumthermostat die Heizfunktion aktiviert, startet der Elektroboiler seine Umwälzpumpe und erwärmt das Wasser auf die eingestellte Temperatur (z. B. 25 °C). Der Regler registriert den Wasserdurchfluss im System und startet die Heizung über die Außeneinheit der Klimaanlage. Der Elektroboiler erhält nun heißeres Wasser als eingestellt, sodass nur noch die Umwälzpumpe in Betrieb bleibt, ohne dass die elektrische Heizung eingeschaltet wird. In der Praxis führt dies dazu, dass die eingestellte Temperatur von 25 °C so niedrig ist, dass die Heizregister nur sporadisch eingeschaltet werden. Bei dieser Anschlussart kann die Klimaanlage nicht zur Warmwasserbereitung genutzt werden; das Warmwasser wird daher weiterhin über die Heizregister des Elektroboilers erwärmt. Reicht die Heizleistung der Klimaanlage nicht aus, um das Gebäude zu heizen, muss die Wassertemperatur am Elektroboiler manuell erhöht werden.
Die zweite Anschlussmethode besteht darin, die einzelnen Komponenten des Elektroboilers an die Relaisausgänge des Regler anzuschließen. Dadurch werden die Umwälzpumpe, das Dreiwegeventil und gegebenenfalls die elektrische Nachheizung gesteuert. Diese Methode bietet den Vorteil, dass Warmwasser erwärmt und gleichzeitig der Fußboden mit der Klimaanlage gekühlt werden kann. Der Nachteil ist, dass in diesem Fall die interne Verkabelung des Elektroboilers verändert wird und die Garantie erlischt. Dieser Eingriff darf nur von einem zertifizierten Elektriker durchgeführt werden. Laien wird dringend davon abgeraten, da der Elektroboiler mit einer lebensgefährlichen Spannung von bis zu 400 V arbeitet!
Technische Daten des Reglers
Grundlegende Beschreibung
Ein fortschrittlicher Regler, der es Ihrer herkömmlichen Klimaanlage (Luft-Luft) ermöglicht, als effiziente Wärmepumpe (Luft-Wasser) zum Heizen, Kühlen und zur Warmwasserbereitung zu fungieren.
Es simuliert die Inneneinheit einer Klimaanlage und übernimmt die vollständige Steuerung der Außeneinheit. Dadurch können Sie Wärme statt in die Luft ins Wasser leiten.
Touch-Bedienung: Intuitives Farbdisplay für eine einfache Einstellung.
WLAN & Cloud: Steuern Sie die Heizung von überall aus über Ihr Smartphone oder das Internet.
Äquithermische Regelung: Automatische Anpassung der Wassertemperatur an die Außentemperatur.
Smart Home: Integration mit Home Assistant, MQTT und REST-API.
Kühlung: Einsatzmöglichkeit für Deckenkühlung oder Gebläsekonvektoren.
Offene Smart-Home-Integration: Dank der Unterstützung des MQTT-Protokolls lässt es sich ganz einfach in Ihr bestehendes Smart-Home-System integrieren.
Home Assistant: Umfassende Unterstützung für Automatisierungen und Dashboards.
MQTT: Lokale Steuerung ohne Cloud.
REST-API: Für Entwickler und benutzerdefinierte Skripte.
Eingänge und Sensoren
6x NTC-Eingänge: 10 kΩ (T1-T6)
Durchflussmesser: Impulseingang (I1)
Digitale Eingänge: 2x potentialfrei (S1, S2)
Ausgänge und Steuerung
Relais R1-R2 (10A): Elektrische Nachheizung für Warmwasser und Heizung
Relais R3-R5 (3A): Umwälzpumpe und 3-Wege-Ventile
Protokolle: Wi-Fi, MQTT, REST-API
Elektrischer Anschluss
ES Parameter Hauptfunktion Sekundärfunktion
T1 Eingang: NTC-Temperatursensor 10 kΩ Innenraumtemperatur Bluetooth kann durch einen Temperatursensor ersetzt werden.
T2 Eingang: NTC-Temperatursensor 10 kΩ Heizwassereintrittstemperatur zum Wärmetauscher
T3 Eingang: NTC-Temperatursensor 10 kΩ Austrittstemperatur des erwärmten Heizwassers aus dem Wärmetauscher
T4 Eingang: NTC-Temperatursensor 10 kΩ Die Wassertemperatur nach dem Erhitzen des elektrischen Heizgeräts
T5 Eingang: NTC-Temperatursensor 10 kΩ Wassertemperatur im Warmwasser-Wärmetauscher
T6 Eingang: NTC-Temperatursensor 10 kΩ Temperatur des flüssigen Kältemittels am Kältemittelrohr (1/4"-Rohr unten links)
I1 Eingang: Impulssignal 5 V Heizwasser-Durchflusssensor
R1 Ausgang: 230 V, Relais 10 A Schaltrelais für die elektrische Nacherwärmung im Warmwasserspeicher Umschalten der Außengeräte-Chassisheizung
R2 Ausgang: 230 V, Relais 10 A Schaltrelais für die elektrische Erwärmung von Heizwasser Umschalten der Außengeräte-Chassisheizung
R3 Ausgang: 230 V, geschaltete Phase + N + PE Stromversorgung der Umwälzpumpe des Heizkreises
R4 Ausgang: 230 V, geschaltete Phase + L + N + PE Anschluss eines 3-Wege-Ventils zum Umschalten zwischen Warmwasser und Zentralheizung Umschalten der Außengeräte-Chassisheizung
R5 Ausgang: 230 V, geschaltete Phase + L + N + PE Anschluss eines 3-Wege-Ventils zum Umschalten von Deckenkühlung und -heizung Umschalten der Außengeräte-Chassisheizung
S1 Eingang: potentialfrei Schalter, der den Durchfluss im Heizkreislauf anzeigt Externer Energieverbrauchszähler mit Digitalausgang S0
S2 Eingang: potentialfrei Externer, kabelgebundener Ein-/Ausschalter-Thermostat Externer Energieverbrauchszähler mit Digitalausgang S0
Temperatursensoren T1 - T6
Wir empfehlen, den T1 NTC-Sensor in Innenräumen an einem Ort zu platzieren, der keinen externen Wärmequellen wie Kamin, Sonnenlicht, Herd usw. ausgesetzt ist. Dieser Sensor kann durch einen drahtlosen Bluetooth-Temperatur- und Feuchtigkeitssensor Xiaomi mijia (LYWSD03MMC) mit alternativer ATC- Firmware ersetzt werden .
Der T2- NTC-Sensor befindet sich am Heizwassereinlass des Wärmetauschers. Dieser Sensor ist zwingend erforderlich, wenn die T2-Temperatur zur Temperaturregelung genutzt wird .
Der T3- NTC-Sensor befindet sich am Auslass des erwärmten Heizwassers aus dem Wärmetauscher. Dieser Sensor ist auch dann erforderlich, wenn die T3-Temperatur zur Temperaturregelung genutzt wird .
Der T4- NTC-Sensor ist nach dem Ausgang des elektrischen Warmwasserbereiters angeordnet.
Der T5 -NTC-Sensor wird im Warmwasserboiler an der dafür vorgesehenen Stelle angebracht. Der Sensor ist zwingend erforderlich, wenn die Warmwasserbereitung eingeschaltet ist.
Der T6 -NTC-Sensor befindet sich am Auslass der Flüssigkeitskältemittelleitung im unteren linken Bereich des Wärmetauschers. Dieser Sensor ist zwingend erforderlich.
Wir empfehlen, die Temperatursensoren T2, T3, T4 und T6 mit Aluminiumklebeband am Rohr zu befestigen und zusätzlich mit Wärmedämmung zu isolieren.
I1 ist der Impulseingang des Wasserdurchflusssensors. Der Sensor wird mit 5 V Gleichstrom versorgt. Die Standardimpulszahl beträgt 476 Impulse/Liter (Typ YF-B10). Dieser Wert kann im Kalibrierungsmenü des Durchflussmessers (I1) je nach verwendetem Durchflussmessertyp angepasst werden. Der Sensorstecker wird mit der Lasche nach unten in den Stiftstecker gesteckt, sodass diese Lasche in die Öffnung der Leiterplatte unterhalb des Stiftsteckers passt. Beim Anschließen kann es erforderlich sein, den Stiftstecker leicht anzuheben. Zum Trennen des Steckers muss dieser dann deutlich stärker angehoben werden, um die Verriegelungslasche zu lösen.
Relaisausgänge R1 - R5
R1 ist ein Ausgangsrelais zum Schalten der Heizspule im Warmwasserboiler. Das Relais verfügt über Schaltanschlüsse am Klemmenblock R1. Die Belastbarkeit beträgt 10 A. Bei Überschreitung des Maximalstroms muss ein externes Hilfsrelais oder ein Schütz verwendet werden. Die Warmwasser-Nachheizspule wird geschaltet, wenn das Außengerät eine der in Menü 3.4 „Warmwasserbedingungen“ für das Heizwasser festgelegten Bedingungen überschreitet. Dies kann beispielsweise eine höhere Temperatur sein, als die Klimaanlage beispielsweise mit Funktion 3.3 „Legionellenschutz“ erreichen kann.
Das Relais R2 dient zum Zuschalten der elektrischen Nachheizung des Heizkreises, wenn das Außengerät das Objekt nicht ausreichend kapazitiv erwärmen kann. Bei einer Relaislast über 10 A muss die Nachheizung über ein externes Hilfsrelais oder einen Schütz angeschlossen werden. Die Startbedingungen für die elektrische Nachheizung werden im Menü „Elektrische Nachheizung R2“ eingestellt . Diese Nachheizung ist standardmäßig deaktiviert.
R3 ist ein Ausgang zum Anschluss der Umwälzpumpe des Heizkreislaufs; der Ausgang verfügt über einen direkt schaltbaren Phasenanschluss.
R4 ist der Ausgang zum Anschluss eines 3-Wege-Warmwasser-Heizventils.
R5 ist der Ausgang zum Anschluss eines 3-Wege-Kühlventils.
Der Ausgang R4/R5 verfügt über vier Anschlüsse: N, L4/5, L und PE. Anschluss L steht permanent unter 230 V Spannung, während Anschluss L4/5 die 230-V-Spannung über ein Relais an den Ausgang schaltet. Bei den meisten 3-Wege-Ventilen ist die Wasserflussrichtungsumschaltung so realisiert, dass die Anschlüsse L und N permanent verbunden sind. In diesem Fall wird der Wasseraustritt durch Auslass A geleitet und nach Anlegen einer Spannung an L4/L5 zu Auslass B umgeleitet. Nach dem Trennen von L4/L5 kehrt der Wasseraustritt in Position A zurück. Solche 3-Wege-Ventilantriebe werden als SPST ( Single-Phase-Tuner) bezeichnet . Es gibt jedoch auch 3-Wege-Ventile mit zwei Phaseneingängen und einem N-Leiter. Die Wasserflussrichtung wird hierbei abhängig vom angesteuerten Phaseneingang umgeschaltet. In diesem Fall ist ein Hilfsschaltrelais zwischen den Anschlüssen R4/R5 und dem 3-Wege-Ventil erforderlich. Diese 3-Wege-Ventile verfügen über einen Servoantrieb, der als SPDT (Servo-Tuner) bezeichnet wird.
Für die Ausgänge R1, R2, R4 oder R5 kann die alternative Funktion zum Abtauen des Außengerätgehäuses eingestellt werden. Um diese Funktion anzuschließen, muss ein zweiadriges Kabel vom Außengerät an einen dieser Ausgänge angeschlossen werden. Anschließend kann die Heizung des Außengeräts gesteuert werden, da die meisten Klimaanlagen standardmäßig so eingestellt sind, dass die Heizung unterhalb einer Außentemperatur von +2 °C permanent eingeschaltet ist. Dies ist in den meisten Fällen unnötig und führt zu einem erhöhten Stromverbrauch. Weitere Informationen zum Anschluss am Außengerät sowie zu den Einstellungen dieser Funktion finden Sie im Menüpunkt 8.5 „Heizkabel Außengerät“.
Der Außenanschluss verbindet das Außengerät mit der Regler-Steuereinheit und versorgt sowohl die Regler als auch die an die Anschlüsse R3, R4 und R5 angeschlossenen Peripheriegeräte mit Strom. Diese Ausgänge sind durch eine gemeinsame Sicherung mit einem Auslösestrom von 3 A geschützt.
Potentialfreie Eingänge S1 und S2
S1 ist ein potenzialfreier Eingang, an den ein Schalt-Durchflusssensor angeschlossen ist. Dieser Sensor verfügt über einen Kontakt, der bei einem festgelegten Durchflusswert eingeschaltet und ausgeschaltet wird, sobald der Durchfluss unter diesen Grenzwert fällt. Wir empfehlen, den Durchfluss mit einem an Eingang I1 angeschlossenen Durchflusssensor zu überprüfen , da dieser den exakten Durchfluss misst und somit die Heizleistung und der COP anschließend abgeleitet werden können.
S2 ist ein potentialfreier Eingangsanschluss zum Anschluss eines kabelgebundenen Ein/Aus-Thermostats. Bei Anschluss müssen die Startbedingungen für Heizung oder Kühlung für diesen Eingang angepasst werden.
An diese Eingänge darf unter keinen Umständen eine Spannungsquelle angeschlossen werden. Sie sind für externe potentialfreie Schalter oder die Transistorschaltung externer Stromzähler mit Ausgang S0 vorgesehen.
Für die Eingänge S1 oder S2 kann alternativ ein externer Stromzähler mit Digitalausgang S0 angeschlossen werden. Standardmäßig werden die vom Außengerät gesendeten Daten zur Eingangsstromaufnahme verwendet. Diese Daten sind jedoch nicht hundertprozentig genau und berücksichtigen beispielsweise nicht den Stromverbrauch der Umwälzpumpe oder die Heizung des Außengeräts. Daher empfehlen wir, einen Stromzähler mit S0-Ausgang (z. B. DDS238-1) an den Stromeingang des Außengeräts anzuschließen. Dieser kann an die Klemmen S1 oder S2 angeschlossen werden. Die Einstellung des gewählten Ausgangs sowie der Impulszahl pro 1 kWh erfolgt im Menüpunkt 7.4 Eingangsstrom
Das Gerät ist für den Festanschluss an das Stromnetz vorgesehen. Da das Gerät keinen eigenen Netzschalter besitzt, muss der Installateur sicherstellen, dass ein geeigneter allpoliger Trennschalter (z. B. ein zweipoliger Leitungsschutzschalter oder ein Schalter, der sowohl den L- als auch den N-Leiter trennt) in die fest installierte Elektroanlage des Gebäudes (im Verteilerkasten) integriert ist, leicht zugänglich ist und als Haupttrennschalter dient.

